- Begleitperson muss gesetzliche Voraussetzungen erfüllen (u. a. Mindest-Fahrpraxis)
- Ergänzt Fahrstunden, ersetzt aber nicht die professionelle Anleitung
- Lernfahrzeug muss vorschriftsgemäss gekennzeichnet sein
- Kurze, regelmässige Fahrten mit klarem Übungsziel bringen meist am meisten
Wer darf dich begleiten?
Als Begleitperson bei privaten Lernfahrten kommen in der Regel Personen infrage, die bestimmte gesetzliche Voraussetzungen erfüllen – etwa eine Mindestanzahl Jahre Fahrpraxis mit dem entsprechenden Führerausweis. Da sich gesetzliche Vorgaben ändern können, empfehlen wir, die aktuellen Anforderungen direkt beim ASTRA oder deinem kantonalen Strassenverkehrsamt zu prüfen.
Regeln und Pflichten bei privaten Lernfahrten
Auch bei privaten Lernfahrten gelten die üblichen Verkehrsregeln sowie besondere Vorschriften für Lernfahrzeuge, etwa zur Kennzeichnung. Die Begleitperson trägt dabei eine besondere Verantwortung und sollte selbst über ausreichend Fahrerfahrung und Gelassenheit verfügen.
Tipps für effektives Üben
- Kurze, regelmässige Fahrten sind oft wirksamer als seltene, lange Ausflüge.
- Übe gezielt Situationen, die dir noch schwerfallen – etwa Einparken oder Kreisel.
- Sprecht vor der Fahrt kurz ab, welche Strecke und welche Übungen ihr angehen wollt.
- Kombiniere private Lernfahrten mit professionellen Fahrstunden, um regelmässiges Feedback zu erhalten.
Häufige Fehler
- Ohne klares Übungsziel losfahren, statt gezielt an Schwachstellen zu arbeiten
- Fehler während der Fahrt diskutieren, statt erst nach dem sicheren Anhalten
- Mit einer Begleitperson fahren, die die gesetzlichen Voraussetzungen nicht erfüllt
Offizielle Quellen
Verbindliche Angaben zu Begleitpersonen und Kennzeichnungspflichten erhältst du beim Bundesamt für Strassen (ASTRA) oder deinem kantonalen Strassenverkehrsamt. Allgemeine Sicherheitstipps bietet die Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu).